Am 6. März | Sister[s in] act[ion]

Das Ziel ist die Bildung und Entwicklung von Solidarisierungsachsen, die im Austausch von demokratischen und emanzipatorischen Dialogprozessen eruiert und gestaltet werden sollen.

Wien – Mit dem Projektmanagement und der Initiative von Zeynep Arslan unter der Organisation durch die Frauen und Männer der Föderation der Demokratischen Arbeiter*innenvereine (DIDF) findet die erste „sister[s in] act[ion]“ Veranstaltung in Kooperation mit dem Bund demokratischer Frauen Österreichs, (BdFÖ) am 6. März 2020 im Volkskundemusuem Wien statt.

Dies ist ein weiterer Anlauf, um eine Plattform zu schaffen, die das Zusammenbringen von Frauen aus den verschiedensten Hinter- und Vordergründen, Gendern, Standpunkten und Situierungen zum Ziel hat. Sandra Harding, Donna Haraway u.v.m haben erklärt, dass in einer Welt, die durch eine maskuline Erzählung und Sprache dominiert wird, die Frauen ihre eigenen Expert*innen sind. In der Kritik zu einer “Objektivität“, in der die Frauen der Welt als das “Andere Geschlecht“ erzählt werden, erklären die Frauen aus ihrer Position der Intersubjektivität heraus die fehlende Hälfte und die anderen Teile der Geschichte. Frauen, Männer und verschiedene Gender/-gruppen sind dazu eingeladen in dieser Plattform Erfahrungen, Praxen, Biographien, Wahrnehmungen u.v.m. miteinander zu teilen und sich konstruktiv auszutauschen.

Das Ziel ist die Bildung und Entwicklung von Solidarisierungsachsen, die im Austausch von demokratischen und emanzipatorischen Dialogprozessen eruiert und gestaltet werden sollen. Damit wird außerdem der Versuch gestartet die eurozentristisch-bürgerlich-liberal-weiß dominierte Diskussion hin zur Intersektionalisierung mit Schwestern aus unterschiedlichen konfessionellen, kulturellen, ethnischen, sozioökonomischen etc. Hinter- und Vordergründen zu durchbrechen.

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6. März 2020 Freitag, 16:30 – 21:00

Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15-19, 1080 Wien
office@volkskundemuseum.at

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