Die Wiener Kaffeehäuser | Frühlingserwachen im Schanigarten

Kaffeehaus-Obmann Wolfgang Binder lädt mit Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck und Bürgermeister Michael Ludwig in einen Wiener Schanigarten mitten im Grünen ein.

Wien – Rund 3.500 Gast- und Schanigärten gibt es in Wien. Und das nicht nur in den Bezirken innerhalb des Gürtels, sondern auch außerhalb findet man zahlreiche Möglichkeiten, im Freien die Zeit zu genießen, zu plaudern oder zu arbeiten. So war heuer das kürzlich eröffnete Donaucafé am Fuße des Donauturms Schauplatz des Saisonauftakts der Wiener Schanigartenbetreiber.

Denn der Besuch eines Kaffeehaus-Schanigartens steht in direktem Verhältnis mit der Liebe der Stadtbewohner zum Genussmittel “Kaffee“. 2,9 Tassen Kaffee konsumiert der Österreicher pro Tag, 40 % der Haushalte haben bereits einen Kaffee-Vollautomaten. Trotzdem wird Kaffee immer noch am liebsten im Wiener Kaffeehaus genossen: Mehr als 1/3 der Wiener Kaffeehausbesucher gehen zwei- bis dreimal pro Woche ins Café, jeder Fünfte geht sogar täglich ins Café.

“Touristisch gesehen sind Gast- und Schanigärten für Wien enorm wichtig. Fast 90 Prozent aller Wienbesucher gehen während ihres Aufenthaltes ins Kaffeehaus. Sprich für den klassischen Touristen gehört der Genuss einer Melange in einem Wiener Schanigarten einfach dazu zum Programm“, so Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.

“Für die Wienerinnen und Wiener nimmt der Gastgarten eine besonders wichtige Rolle ein. Der Wert des Gastgartens, der gerne liebevoll als ‘zweites Wohnzimmer im Freien‘ bezeichnet wird, ist enorm hoch. Unsere Kaffeehausbetriebe tragen mit ihren Schanigärten die Wiener Gemütlichkeit nach außen und prägen das Stadtbild auf einzigartige Weise“, so Bürgermeister Michael Ludwig.

Kaffeesieder-Obmann Wolfgang Binder (l.), WKW-Präsident Walter Ruck (r.) und Bürgermeister Michael Ludwig genießen die erste Kaffeepause im Schanigarten

Auch der Obmann der Wiener Kaffeehäuser Wolfgang Binder freut sich über die Vielfältigkeit des Schanigarten-Angebots: “Wir sind heute mitten im Grünen aber doch in der Großstadt, und solche Oasen gibt es sehr viele. Man findet sie sowohl im Zentrum, als auch in den äußeren Bezirken. Dies trägt enorm zur Lebensqualität der Bewohner bei. Mit dem Kaffeehaus ums Eck vom eigenen Wohnort beginnt oft eine Liebe, die für das ganze Leben bestehen bleibt.“

Go green: Entzerrung der Touristenströme mit E-Shuttlebus

Mit voriger Woche startet übrigens ein privat finanzierter und kostenloser Shuttlebus von den U-Bahnstationen U1 “Alte Donau“ und U6 “Neue Donau“ zum Donauturm. “Sensationell für den Wiener Tourismus, dass der um 10 Mio. Euro revitalisierte Donauturm, der jährlich von 420.000 Besuchern frequentiert wird, nun noch besser erreichbar ist und somit zu unserer Initiative der Entzerrung der Touristenströme, also einer besseren Verteilung der Touristen in Wien, beiträgt“ so Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien

Quelle: www.wko.at

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