Workshop | Streik – und was tun im Betrieb?

Sie wollen am 7. Februar einen Workshop zum Thema „Streik – und was tun im Betrieb?“ abhalten.

Wien – Ende November haben im Sozial- und Pflegebereich die Kollektivvertragsverhandlungen begonnen, hier nachzulesen: sozialabernichtbloed.blogspot.com. Diesmal gehen die Gewerkschaften VIDA und GPA-DjP mit nur einer Forderungen in die Verhandlungen: Die Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden. „Sozial, aber nicht blöd“ hält diese Strategie für unausreichend, denn ohne zusätzlicher Lohnanhebung gäbe es in diesem Fall für Vollzeitkräfte sogar einen Reallohnverlust – in einer Niedriglohnbranche wie der unseren kann das zu ganz realen und massiven finanziellen Problemen führen.

Viele wollen sich nicht mehr mit der niedrigen Bezahlung und den schlechten Arbeitsbedingungen zufrieden geben. Öfters wurden Warnstreiks abgehalten, aber in der Regel werden die Kampfmaßnahmen zu früh beendet oder gleich unterdrückt. Es zeigte sich aber auch: Auch im Sozial, Gesundheits- und Pflegebereich ist die Organisation, Mobilisierung und Durchführung eines Streiks möglich! Jetzt geht es darum, sie über die „Grenzen“ der verschiedenen Kollektiverträge zu vernetzen und einen Plan zu entwickeln, wie sie diese Verbesserungen erreichen können.

Für sie ist klar: Wer 6%, eine 35-Stundenwoche u.v.m. will, der muss beginnen, Streiks vorzubereiten – denn ohne die wird’s nicht gehen! Da erfahrungsgemäß viele Beschäftigte offene Fragen zum Thema Streik haben, wollen sie am 7. Februar einen Workshop zum Thema „Streik – und was tun im Betrieb?“ abhalten.

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Fr 7. Feb 17 h
Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus
Stiftgasse 8, 1070 Wien



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